Glück muss sich bewegen: 50 Jahre Happy Diamonds von Chopard
Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass Happy Spirit von Chopard einer meiner ersten großen Parfum-Wünsche war. Dieser rosafarbene, herzförmige Glasflakon, der Name, die ganze Idee von „Happy“ – und tatsächlich macht mich der Duft bis heute glücklich, sobald ich ihn rieche. Nur: Die Geschichte hinter diesem Gefühl ist viel älter.


Der Wasserfall und die Diamanten
Bereits 1976 ließ Chopard Diamanten etwas tun, was für kostbare Steine eigentlich nicht vorgesehen war: sich frei bewegen. Inspiriert von Lichtreflexen auf einem Wasserfall entstanden Diamanten, die nicht starr in einer Fassung sitzen, sondern zwischen Saphirgläsern tanzen und auf jede Bewegung reagieren. Happy Diamonds war geboren – und aus einer technischen Idee wurde eine der bekanntesten Signaturen des Hauses.
Caroline Scheufele bringt den Reiz dieser Idee bis heute wunderbar auf den Punkt: Ein Diamant sei für sich genommen bereits schön, doch sobald er sich frei bewegen könne, werde er lebendig. Genau diese Verbindung von Freiheit, Bewegung und Lebensfreude ist auch 50 Jahre später erstaunlich wenig gealtert.
Zum Jubiläum holt Chopard gleich mehrere Ikonen zurück. Die Happy Sport The First interpretiert jene Uhr neu, die Caroline Scheufele 1993 entwarf und damals erstmals Stahl und Diamanten auf ausgesprochen unkonventionelle Weise vereinte. Dazu kommen neue rechteckige Happy-Diamonds-Anhänger, bei denen die beweglichen Steine noch mehr Raum erhalten.


Bella Hadids Geschichte mit Happy Diamonds vereint
Und wer könnte diese Idee von Bewegung derzeit besser ins Bild setzen als Bella Hadid? Das Supermodel ist gemeinsam mit Liu Wen Gesicht der neuen Jubiläumskampagne.




Für Hadid ist die Verbindung zu Happy Diamonds sogar persönlicher als eine klassische Ambassador-Geschichte: Ihr Vater schenkte ihrer Mutter nach der Geburt der drei Kinder eine Chopard-Kette mit drei Happy Diamonds – ein Schmuckstück, an das sich Hadid bis heute erinnert.

So schließt sich der Kreis ziemlich perfekt: von einem Diamanten, der 1976 aus seiner Fassung „befreit“ wurde, über einen Duft, der bei mir Jahre später hängen blieb, bis zu Bella Hadid, die Happy Diamonds heute einer neuen Generation präsentiert. Manche Dinge machen offenbar wirklich glücklicher, wenn sie sich frei bewegen dürfen.
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