Vinted 2026 Update: neuer Markt für Österreich geöffnet

Es gibt derzeit kaum eine heißere Secondhand-App in Europa als Vinted und die aktuellen Zahlen zeigen, warum: Für seine verbundenen EU-Märkte nennt das Unternehmen inzwischen 29,3 Millionen durchschnittlich monatlich aktive Nutzer:innen.

Erst vergangene Woche meldete Vinted außerdem ein Handelsvolumen von 10,8 Milliarden Euro und einen Jahresumsatz von 1,1 Milliarden Euro für 2025.

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Das sind enorme Zahlen und viele, die diesen Artikel hier lesen, haben wahrscheinlich schon auf Vinted ge- und verkauft. Die, die diesen Artikel lesen, haben auf Vinted vermutlich längst selbst gekauft, verkauft oder zumindest stundenlang gespeichert, favorisiert und beobachtet.

Für Nutzer:innen aus Österreich gibt es nun jedenfalls ein Update mit echtem Potenzial: Nach Frankreich und Italien ist Österreich jetzt auch mit Deutschland verknüpft.

Wer in den vergangenen Tagen über unerwartete Verkäufe oder neue Versandetiketten gewundert hat, hat die Veränderung womöglich bereits bemerkt. Denn bisher waren Inserate zwischen Österreich und Deutschland auf Vinted nicht direkt sichtbar. Genau das ändert sich jetzt.

Für professionelle oder semi-professionelle Reseller:innen könnte das ein kleiner Game-Changer sein. Mehr Sichtbarkeit bringt in der Regel mehr Nachfrage, schnellere Verkäufe und eine größere Chance, dass auch Nischenstücke endlich die richtige Käuferin oder den richtigen Käufer finden.

Damit öffnet sich auf einen Schlag ein deutlich größerer Markt – und zwar einer, der nicht nur geografisch, sondern auch sprachlich nahe liegt.

Vinted profitiert damit doppelt von einem Trend, der längst weit über bloßes Ausmisten hinausgeht. Secondhand ist in Europa nicht mehr nur Sparmodell, sondern Lifestyle, Statement zur Konsumfrage und zunehmend auch professionell organisierter Nebenverdienst.

Dass das keine kleine Sache mehr ist und der Fiskus auch am Erfolg der Verkäufer:innen mitnaschen möchte, bezeugt die Tatsache, dass man mittlerweile bei Vinted die Steuernummer angeben muss, wenn man mehr als 30 Produkte oder 2.000 Euro im Jahr eingenommen hat. Während man sich wünschen würde, dass das Finanzministerium sich Offshore-Konten von Superreichen widmen würde, ist es einfacher, bei den Otto-Normalverbraucher:innen anzuklopfen. Aber lassen wir das politisieren.

Dass Vinted parallel in neue Kategorien wie Sport, Sammelobjekte und Elektronik expandiert, zeigt, wie stark sich die Plattform gerade vom Kleider-Marktplatz zur breiteren Recommerce-Infrastruktur entwickelt.

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